Soziale Arbeit in einer religiös vielfältigen Gesellschaft

Ein BFH-Blockmodul verbindet Forschung und Praxis – und fragt, wie Religionssensibilität zur professionellen Kompetenz in Sozialarbeit und Sozialdiakonie werden kann.

Wir sind Teil

Nachrichten

Care-Politik soll Sorgearbeit als öffentliche Aufgabe stärken

Care-Politik soll Sorgearbeit als öffentliche Aufgabe stärken

UN Women zeigt anhand von Beispielen aus Chile, Nigeria und Kenia, wie Staaten Sorgearbeit stärker anerkennen, unterstützen und gerechter verteilen können. Im Zentrum stehen die Erfahrungen von betreuenden Menschen, verlässliche Daten und konkrete Angebote vor Ort.

Magazin

Soziale Arbeit in einer religiös vielfältigen Gesellschaft

Ein BFH-Blockmodul verbindet Forschung und Praxis – und fragt, wie Religionssensibilität zur professionellen Kompetenz in Sozialarbeit und Sozialdiakonie werden kann.

Bildung verspricht Aufstieg – doch die Herkunft bleibt entscheidend

Bildung soll soziale Herkunft überwinden und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. An der Tagung der Diakonie Schweiz zeigte Regula Leemann, weshalb dieses Versprechen nur teilweise eingelöst wird.

Beziehung ist soziale Infrastruktur

Der erste Zukunftstag Sozialdiakonie zeigte: Die Zukunft des Arbeitsfeldes entscheidet sich dort, wo Menschen einander begegnen – und Beziehungen unter neuen Bedingungen tragen müssen.

Die Geburt der Einkommenslücke

Das erste Kind verändert fast alles. In der Erwerbsstatistik zeigt sich dieser Einschnitt jedoch besonders klar: Mutterschaft ist in der Schweiz kein kurzer Moment der Unterbrechung, sondern für viele Frauen der Beginn einer dauerhaft veränderten Einkommensbiografie. Die jüngste Auswertung des Bundesamt für Sozialversicherungen macht das in einer Nüchternheit sichtbar, die gerade deshalb so eindrücklich ist: Für Mütter mit erster Geburt zwischen 2013 und 2015 liegt der durchschnittliche Einkommensrückgang fünf Jahre nach der Geburt gegenüber dem Jahr davor bei rund 40 Prozent. Das ist kein Randphänomen, sondern ein struktureller Bruch mitten in der Erwerbsbiografie

Wenn Gesundheit mehr ist als nicht krank sein

Kinder und Jugendliche in der Schweiz wachsen mehrheitlich gesund auf. Das ist die beruhigende Nachricht des neuen Monitorings KidsHealthCH. Doch dieselben Daten erzählen auch von einem Alltag, in dem psychische Belastungen, Schlafprobleme, Mobbing, digitale Überforderung und soziale Risiken sichtbarer werden. Der Bericht des Bundesamts für Gesundheit liest sich deshalb wie eine Bestandsaufnahme der Gegenwart: viel Stabilität, viele Fortschritte, aber auch Warnzeichen, die nicht mehr als Randnotiz behandelt werden können.

Die leise Schule der Abwertung

UN Women beobachtet mit Sorge die Ausbreitung der sogenannten Manosphere: eines digitalen Milieus, das Unsicherheiten junger Männer aufgreift und häufig in Frauenfeindlichkeit umdeutet. Die Forschung zeigt, dass daraus nicht nur ein Problem des Internets entsteht, sondern eine gesellschaftliche Herausforderung für Bildung, Beziehungen und Zusammenhalt.

Wie die Schweiz Zukunft lernt

Neue Szenarien zeigen, wie unterschiedlich die Schweiz bis 2100 werden könnte – und warum soziale Gerechtigkeit, Vertrauen und Grundversorgung zu Schlüsselfragen der Klimazukunft werden.

Atlas der Zivilgesellschaft sieht Freiheitsrechte weltweit unter Druck

Der neue „Atlas der Zivilgesellschaft“ warnt vor wachsender Desinformation und schrumpfenden Freiräumen für zivilgesellschaftliches Engagement weltweit.

„Gesundheit betrifft nicht nur den Körper“

In einer Zeit, in der manche Krankenhäuser Seelsorgende stärker in die Pflegeteams integrieren – selbst wenn dies bedeutet, ihre Erkennungsmerkmale zu verwischen –, verändert sich die Rolle der Seelsorge. Ein Gespräch mit Claudia Kohli, Leiterin des Kompetenzzentrums Seelsorge im Gesundheitswesen (KSiG).

Wo Türen offen stehen

Glaubwürdig – ein neues Podcast-Projekt von ERF Medien Schweiz, gemeinsam mit der HF TDS Aarau: Mitten im Kreis 4 von Zürich liegt die Streetchurch, und wer von der Straße aus eintritt, lässt nicht einfach nur den Verkehr hinter sich. Er tritt in einen anderen Takt ein. Draußen drängt die Stadt, drinnen beginnt ein Raum, der weder geschniegelt noch feierlich auf Distanz wirkt. Eher so, als hätte jemand in einem urbanen Gedränge einen Ort freigehalten, an dem kein Mensch zuerst erklären muss, warum er gerade nicht weiterweiß. Noch bevor irgendein Konzept sichtbar wird, ist da eine einfache Botschaft: Du bist hier nicht fehl am Platz.

Projekte