Aktuelles
Zürich verpflichtet Heime und Spitäler zur Zulassung assistierter Suizide
Die Zürcher Stimmberechtigten haben den Gegenvorschlag zur Sterbehilfe-Vorlage mit 68,1 Prozent Ja-Stimmen angenommen. Künftig müssen Spitäler sowie Alters- und Pflegeheime im Kanton assistierte Suizide in ihren Räumen zulassen.
84 Prozent der Arbeitnehmenden sind bei Krankheit versichert
Eine Krankentaggeldversicherung sichert laut einer Unternehmensbefragung 84 Prozent der Arbeitnehmenden in der Schweiz gegen längere Einkommensausfälle bei Krankheit ab. Besonders kleinere Unternehmen stossen jedoch häufiger auf hohe Prämien oder Schwierigkeiten beim Versicherungsabschluss.
Demenz belastet Frauen in der Schweiz oft doppelt
Rund zwei Drittel der 166’300 Menschen mit Demenz in der Schweiz sind Frauen. Gleichzeitig übernehmen Frauen weiterhin einen grossen Teil der Betreuung von Angehörigen mit Demenz. Alzheimer Schweiz fordert deshalb mehr Prävention, Früherkennung und Entlastung für pflegende Angehörige.
BFH-Studie zeigt ungleiche Pandemiefolgen in der Schweiz
Die staatlichen Hilfen während der Covid-19-Pandemie verhinderten laut einem Forschungsprojekt der Berner Fachhochschule eine breite Zunahme der Armut. Einkommensverluste trafen Menschen in unsicheren Lebens- und Arbeitsverhältnissen jedoch besonders häufig.
Bericht sieht Potenzial bei Bildung gegen Desinformation
Politische Bildung und Medienbildung sollen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene besser darauf vorbereiten, fragwürdige Informationen zu erkennen und Quellen zu prüfen. Ein neuer Bericht des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation zeigt dafür bestehende Stärken der Schweiz – aber auch Unterschiede zwischen den Kantonen und Lücken bei den Daten.
Kampagne ruft Erwachsene zum besseren Schutz von Kindern im Netz auf
Kinderschutz Schweiz startet die letzte Phase einer Kampagne gegen sexuelle Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen im digitalen Raum. Sie richtet sich an Eltern, Bezugspersonen und die Öffentlichkeit und betont: Schutz braucht Aufmerksamkeit, Gespräche und Unterstützung im Ernstfall.
Tessin startet Weiterbildung zu psychischer Gesundheit in belastenden Lebenslagen
Der Kanton Tessin bietet Fachpersonen mit Kontakt zu Menschen in schwierigen Lebenssituationen eine kostenlose Weiterbildung an. Sie soll helfen, psychische Belastungen früher wahrzunehmen und Betroffene an passende Angebote weiterzuvermitteln.
CSP fordern besser geschütztes Existenzminimum
Die vier Centres sociaux protestants (CSP) sehen bei der Armutsbekämpfung in der Schweiz weiterhin Lücken. Sie verlangen besser abgestimmte und regelmässig angepasste Mindestleistungen sowie eine umfassendere Erfassung von Armut und prekären Lebenslagen.
Tagung der Diakonie Schweiz beleuchtet Grenzen von Bildung bei der Armutsüberwindung
Eine Tagung der Diakonie Schweiz zeigte, wie soziale Herkunft und schulische Selektion Bildungschancen prägen und welche Verantwortung Kirche und Diakonie tragen.
Tessin gewinnt 31 neue Unterzeichnende für Lohngleichheits-Charta
Im Kanton Tessin sind dieses Jahr 31 Gemeinden und staatsnahe Betriebe der Charta der Lohngleichheit im öffentlichen Sektor beigetreten. Der Schritt folgt auf einen Aufruf des Tessiner Staatsrats zum zehnjährigen Bestehen der Charta.








