Nationaler Trauertag erinnert an Opfer der Brandkatastrophe von Crans-Montana

8. Jan. 2026

Die Schweiz begeht am 9. Januar 2026 einen nationalen Trauertag im Gedenken an die Opfer der Brandkatastrophe von Crans-Montana und als Zeichen der Solidarität mit Betroffenen.

Am kommenden Freitag, 9. Januar 2026, steht die Schweiz im Zeichen des nationalen Gedenkens an die Opfer der Brandkatastrophe von Crans-Montana. Wie der Bundesrat mitteilt, ist der Tag der Erinnerung an die Todesopfer, der Solidarität mit den Verletzten sowie der Verbundenheit mit allen Betroffenen gewidmet. Bundespräsident Guy Parmelin ruft die Bevölkerung gemeinsam mit den Schweizer Kirchen dazu auf, um 14.00 Uhr landesweit innezuhalten und einen Moment des stillen Gedenkens zu begehen. Zeitgleich werden im ganzen Land die Kirchenglocken läuten, so die Mitteilung.

Der nationale Trauertag soll die gemeinsame Trauer der Schweiz mit den betroffenen Familien und Freundeskreisen zum Ausdruck bringen. Bereits um 13.45 Uhr beginnt in Martigny im Kanton Wallis eine offizielle Gedenkzeremonie, die vom Kanton organisiert wird. In der Bundesstadt Bern werden zudem die Fahnen am Bundeshaus und an den Bundesgebäuden auf Halbmast gesetzt.

Bundespräsident Parmelin verbindet den Trauertag mit einem ausdrücklichen Dank an all jene, die nach der Katastrophe Hilfe geleistet haben, Verletzte pflegen und Trauernde begleiten. Er würdigt gemäss Mitteilung auch die enge Zusammenarbeit mit dem Kanton Wallis und der Gemeinde Crans-Montana und verweist auf die grosse nationale und internationale Solidarität, die seit der Tragödie spürbar sei und sich in konkreten Hilfeleistungen zeige.

An der Gedenkzeremonie in Martigny wird die Landesregierung durch Bundespräsident Parmelin, Bundesrat Ignazio Cassis, Vizepräsident des Bundesrates und Vorsteher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten, sowie durch Bundesrat Beat Jans, Vorsteher des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements, vertreten sein. Ebenfalls nimmt Bundeskanzler Viktor Rossi teil. Erwartet werden darüber hinaus Vertreterinnen und Vertreter jener Staaten, aus denen die Todesopfer und Verletzten stammen, sowie Länder, die ihre Unterstützung angeboten haben. Insgesamt wurden 37 Staaten sowie die Europäische Union eingeladen.

Weitere Informationen zum Ablauf der Gedenkveranstaltung in Martigny werden durch den Kanton Wallis veröffentlicht, wie es in der Mitteilung heisst.