Einladung zur Mitwirkung

Gemeinsame Themen Diakonie Schweiz und fondia

Wir bitten diakonisch Engagierte um Erkenntnisse und Vorschläge.

Die evangelisch-reformierten Kirchen und Kirchgemeinden sowie die diakonischen Werke in evangelischer Tradition sind seit jeher stark engagiert in der Unterstützung und Begleitung von vulnerablen Menschen. Sie haben soziale Institutionen aufgebaut, begleiten Migrantinnen und Migranten, unterstützen Menschen in vulnerablen Situationen durch kompetente Sozialberatung, u.v.m. Auf diese Weise tragen sie entscheidend dazu bei, dass den evangelisch-reformierten Kirchen in der Öffentlichkeit eine hohe Kompetenz zum Schutz von schwächeren Gliedern der Gesellschaft attestiert wird.

Auf nationaler Ebene beschäftigen sich insbesondere zwei Institutionen mit dem diakonischen Wirken der evangelisch-reformierten Kirchen. Es ist dies zum einen die Stiftung fondia (Stiftung zur Förderung der Gemeindediakonie in der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz EKS), die seit 30 Jahren diakonische Projekte von Kirchgemeinden und Werken unterstützt und damit innovatives diakonisches Handeln unterstützt. Zum anderen ist es die Konferenz Diakonie Schweiz der EKS, in der die Verantwortlichen der Kantonalkirchen versammelt sind und die mit fachlichen Impulsen die Diakonie in den Gemeinden begleitet.

Beide Institutionen sind daran interessiert, ihre bestehende Zusammenarbeit weiter auszubauen. Hierfür haben sie beschlossen, zukünftig gemeinsam ein Schwerpunktthema auszuwählen und dieses während einer längeren Phase inhaltlich zu bearbeiten und finanziell zu unterstützen.

Dieses Schwerpunktthema wollen sie nicht alleine festlegen, sondern suchen hierfür in einem partizipativen Prozess Vorschläge und Ideen von diakonisch Engagierten aus Gemeinden, Kirchen und Werken. Zu diesem Zweck gelangen wir an Sie mit folgender Fragestellung:

Die Stiftung fondia und die Konferenz Diakonie Schweiz der EKS wollen in den kommenden Jahren eine drängende soziale Herausforderung, der sich die Diakonie stellen muss, bearbeiten.

Fragestellungen

Sie bitten die diakonisch Engagierten um Erkenntnisse und Vorschläge zu den Fragen:

1. Hauptfrage: Welches ist ihrer Ansicht nach eine drängende soziale Herausforderung, der sich die Diakonie stellen muss?

2. Erste Vertiefungsfrage: Warum soll sich die Diakonie hier engagieren / welche Potenziale kann sie hier einbringen?

3. Zweite Vertiefungsfrage: Wie lässt sich die nationale Tragweite des Themas begründen? Weshalb eignet sich das Thema zugleich zur Umsetzung auf der lokalen Ebene?

Zum weiteren Prozess

Die Stiftung fondia und die Konferenz Diakonie Schweiz starten zu diesen Fragen einen partizipativen Prozess und rufen hierfür die diakonisch Engagierten – Sozialdiakoninnen, Pfarrpersonen, Kirchenvorstände mit Ressort Diakonie, Mitarbeitende in diakonischen Fachstellen, Verantwortliche der Werke, u.a.m. – auf, sich an diesem Prozess zur Themenfindung zu beteiligen.

Die Frist hierfür läuft bis zum 31. Dezember 2023. Dieser Zeitraum soll es ermöglichen, dass Rückmeldungen bei Bedarf auch in den eigenen Gremien (Kirchenvorstände, Konvente, Diakonatskapitel, etc.) besprochen werden können.

Anschliessend werden die beiden Institutionen die Rückmeldungen auswerten und darauf aufbauend einen gemeinsamen Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre bestimmen, von dem die diakonisch Engagierten werden profitieren können.

Wir freuen uns bereits jetzt auf vielfältige Rückmeldungen!

Bei Rückfragen können Sie sich jederzeit an Simon Hofstetter, Leiter Stab Diakonie Schweiz (031 370 25 32; simon.hofstetter@evref.ch), wenden.