Die sechs reformierten Landeskirchen der Zentralschweiz verstärken ihr gemeinsames Projekt zur Förderung kirchlicher Berufe mit einer neuen Co-Leitung. Wie die Evangelisch-reformierte Kantonalkirche des Kantons Schwyz mitteilt, ergänzt seit Anfang Mai Riccarda Schaller die bisherige Projektleitung von Matthias Ammann. Ziel des Projekts ist es, genügend qualifizierte Fachkräfte für kirchliche Berufe zu gewinnen und Interessierten den Zugang zu entsprechenden Berufsfeldern zu erleichtern.
Gemäss Mitteilung konzentriert sich das Projekt auf mehrere Schwerpunkte. Dazu zählen eine Analyse der aktuellen Situation sowie der zukünftigen Bedürfnisse, der Aufbau beziehungsweise die Weiterentwicklung einer Webplattform und ein gemeinsamer Auftritt an der Bildungsmesse Zebi.
Mit der neuen Co-Leitung werden die Aufgaben nun stärker aufgeteilt. Matthias Ammann übernimmt künftig insbesondere den Bereich der Analyse der «IST-SOLL Situation», während Riccarda Schaller den Schwerpunkt auf die Weiterentwicklung von Einblicks- und Schnupperangeboten legt. Ziel sei es, «dass Interessierte und deren Umfeld möglichst einfach» Zugang zu Informationen und Erfahrungen rund um kirchliche Berufe erhalten, so die Mitteilung.
Die reformierten Landeskirchen der Zentralschweiz reagieren mit dem Projekt auf den zunehmenden Bedarf an qualifizierten Mitarbeitenden in kirchlichen und diakonischen Arbeitsfeldern. Durch gemeinsame Strukturen und koordinierte Angebote sollen Interessierte frühzeitig angesprochen und besser begleitet werden. Die Zusammenarbeit der sechs Landeskirchen versteht sich dabei als regionales Modell zur Nachwuchsförderung in kirchlichen Berufen.
