Eurodiaconia-Bericht zu psychischer Gesundheit

18. Dez 2023

Der Eurodiaconia-Bericht 2023 zur psychischen Gesundheit verdeutlicht die dringende Notwendigkeit einer stärkeren Sensibilisierung und eines verbesserten Zugangs zu Dienstleistungen, so die gesamteuropäische Diakonieplattform.

Der Eurodiaconia-Bericht 2023 zur psychischen Gesundheit bietet einen umfassenden Überblick über Probleme in Europa und verdeutlicht die dringende Notwendigkeit einer stärkeren Sensibilisierung und eines verbesserten Zugangs zu Dienstleistungen, so der gesamteuropäische Diakonie-Dachverband Eurodiaconia in einer Mitteilung.

Der Bericht enthalte ausführliche Profile verschiedener Mitgliedsorganisationen in ganz Europa, die deren Ansätze zur Bewältigung der Herausforderungen der psychischen Gesundheit veranschaulichten. Der Bericht lege auch Ziele für gesellschaftliche Veränderungen fest und betone die Bedeutung politischer Reformen, um eine erschwingliche, qualitativ hochwertige psychische Gesundheitsversorgung zu gewährleisten.

Der Bericht spiegele die wachsende Anerkennung der Bedeutung der psychischen Gesundheit für den Aufbau einer gesünderen Gesellschaft wider, so Eurodiaconia weiter. Im Mittelpunkt des Berichts steht demnach die Eurodiaconia-Kampagne 2023, die sich der Eingliederung in die psychische Gesundheit widmet. Diese Kampagne sei ein vielschichtiges Unterfangen, das darauf abziele, Stigmatisierung abzubauen, das öffentliche Verständnis zu verbessern und sich für zugängliche, qualitativ hochwertige psychosoziale Dienste einzusetzen.

Der Eurodiaconia-Bericht enthält laut Mitteilung detaillierte Profile von Mitgliedsorganisationen aus ganz Europa. Dieser Abschnitt stelle nicht nur die geleistete Arbeit vor, sondern diene auch als Inspirationsquelle und Modell für andere Organisationen, die sich mit Fragen der psychischen Gesundheit befassen wollen.

Der Bericht legt klare Ziele und Maßnahmen fest und unterstreiche die Rolle der Politik und die Bedeutung von EU-Initiativen und -Finanzierungen zur Förderung der psychischen Gesundheit. Der Bericht plädiert laut Mitteilung für gemeinsame Anstrengungen zur Schaffung einer Gesellschaft, die psychische Gesundheit besser versteht, akzeptiert und unterstützt und so zu einer gesünderen und integrativeren europäischen Gemeinschaft beiträgt.