Thema

Palliative Care und Spiritual Care

Seit mehr als fünfzig Jahren hat sich Palliative Care als Bezeichnung für eine ganzheitliche Betreuung von Menschen am Lebensende etabliert. Spiritual Care, eine jüngere Teildisziplin, bemüht sich um den Einbezug von Religiosität und Spiritualität, denn beide beeinflussen die Lebensqualität massgeblich. Aktuelle Leitlinien informieren über das komplexe Thema.

Palliative Care

Palliative Care ist ein Schlagwort für die Betreuung von Menschen am Lebensende. Sie umfasst die Betreuung und Behandlung von Menschen mit unheilbaren, lebensbedrohlichen oder chronisch fortschreitenden Krankheiten, so die Nationalen Leitlinien Palliative Care aus dem Jahr 2010. Patientinnen und Patienten solle eine ihrer Situation angepasste «optimale Lebensqualität bis zum Tode» gewährleistet werden.

Für die Weltgesundheitsorganisation WHO entspricht Palliative Care einer Haltung und Behandlung, welche Schmerzen und andere physische, psychosoziale und spirituelle Probleme frühzeitig und aktiv sucht, immer wieder erfasst und angemessen behandelt.

Sterben in Würde bedeutet nicht nur, selber entscheiden zu können, so das Netzwerk palliative.ch. Es heisst auch, Zuwendung und Anteilnahme zu erfahren und von den Mitmenschen gestützt und begleitet zu werden.

Seinen Ursprung hat der Begriff in der Hospizbewegung, die in den 1960er Jahren unter anderem von Cicely Saunders begründet wurde. Sie sprach zunächst von Care of the Dying, später von Hospice Care. Von ihr inspiriert, eröffnete der kanadische Arzt Balfour Mount in Québec eine hospizähnliche Abteilung der soins palliatifs auf: der Begriff Palliative Care entstand. 1985 führte das britische Royal College of Physicians die ärztliche Spezialisierung Palliative Care Consultant ein.

Palliative Care in der Schweiz

In der Schweiz entstanden in den 1970er Jahren verschiedene Freiwilligengruppen, darunter das Hospiz Aargau, die Zürcher Vereinigung zur Begleitung Schwerkranker und Freiwilligengruppen am Kantonsspital Baden. Palliative Medizin, Pflege und Begleitung wurde erstmals um 1980 am damaligen Centre des Soins Continus in Genf umgesetzt. Seit 1988 gibt es die Fachgesellschaft palliative ch mit rund 2000 Mitgliedern aus Pflege, Ärzteschaft, Seelsorgern und freiwilligen Sterbebegleitern.
2009 wurde die «Nationale Strategie Palliative Care» verabschiedet, um Palliative Care im Schweizer Gesundheits- und Sozialwesen zu verankern. Demnach geschieht die palliative Versorgung heute anhand einer Matrixstruktur mit einem ambulanten Bereich, einem Langzeit- oder Hospizbereich und einem akuten Stationärbereich.

Fachgruppe Palliative Care

Die Fachgruppe Palliative Care der Diakonie Schweiz deckt die spezifisch reformierte Perspektive ab und sorgt sich um die Vernetzung mit den Partnern.

Fachgruppe Palliative Care
  • Co-Präsidium: Meierhofer-Lauffer Theres, Heimleiterin, Engelberg
  • Co-Präsidium: Mösli Pascal, Beauftragter Spezialseelsorge und Palliative Care, Ref. Kirchen Bern-Jura-Solothurn
  • Borer Evelyn, Synodalratspräsidentin, Ref. Kirche Solothurn
  • Hess Daniela, Pfarrerin, Vereinigung der deutschschweizerischen evangelischen Spitalseelsorger*innen
  • Hochuli Jürg, Bereichsleitung Gemeindedienste, Ref. Kirche Aargau
  • Magnin Adrienne, aumônier en soins palliatifs
  • Mayer Stefan (temporär), Präsidium Vereinigung der deutschschweizerischen evangelischen Spitalseelsorger*innen
  • Trautvetter Helen, Beauftragte Palliative Care der Evang.-ref. Landeskirche des Kt. Zürich und Seelsorgerin am Zürcher Lighthouse
  • Wohnlich Stefan, Pfarrer, Beauftragter Palliative Care der Evangelischen Landeskirche Kanton Thurgau

Spiritual Care

Schmerz, so Cicely Saunders, wird von mehreren Dimensionen beeinflusst: der physischen, sozialen, psychischen und spirituellen Ebene. Unerfüllte Spiritualität kann Schmerzen und Beschwerden verstärken. Was im Leben gilt, gilt in besonderer Weise auch am Lebensende. Die noch junge Disziplin der Spiritual Care bemüht sich darum, über den traditionell christlichen Kontext der Krankenhausseelsorge hinaus, Spiritualität und Religiosität als Bedürfnis auch kirchenferner oder nichtchristlicher Patientinnen und Patienten wahrzunehmen und zu erforschen. Spiritual Care versteht sich als Teilaspekt der Palliative Care.

In der Schweiz hat vor allem die Einrichtung einer Professur für Spiritual Care an der Universität Zürich für Aufmerksamkeit gesorgt. Simon Peng-Keller bietet in Zusammenarbeit mit der Medizinischen Fakultät ein interdisziplinäres Lehrangebot an (unter anderem den CAS Spiritual Care) und ist mit der Forschung in diesem Gebiet beauftragt. Mit dem von Isabelle Noth geleiteten CAS Spiritual Care lehrt auch die Universität Bern das Thema.

Auch die Fachgesellschaft palliative ch hat sich dem Thema angenommen und eine interdisziplinäre Taskforce Spiritual Care gegründet. Im Jahr 2018 legte sie Leitlinien zur interprofessionellen Praxis zur Spiritual Care in Palliative Care vor.

Leitlinien Spiritual Care

Eine Forschungsgruppe der WHO untersuchte die Rolle von Spiritualität und Religiosität für die Lebensqualität. Sie empfahl schon 2006, die als Teil der medizinischen Versorgung insbesondere bei schwerkranken Patientinnen und Patienten und bei solchen am Lebensende anzusprechen, da sie deren Lebensqualität massgeblich beeinflusse, heisst es in der Einleitung der Leitlinien. Spiritual Care sei die interprofessionelle Aufgabe, die spirituelle Dimension in die Gesundheitsversorgung einzubeziehen.

Im Kontext säkularer Gesundheitsinstitutionen und einer pluralistischen Gesellschaft stehe die Integration von Spiritual Care im schweizerischen Gesundheitswesen vor hohen Anforderungen, so das Autorenteam.

Spiritual Care bedürfe einer bewussten Einübung und einer Implementierung, die an Qualitätsstandards überprüfbar sei. Ein respektvoller Umgang mit religiösen und spirituellen Überzeugungen und Praktiken erfordere einen reflektierten Umgang mit den Grenzen des eigenen Wissens, Verstehens und Könnens. Die spirituelle Dimension menschlichen Lebens und die mit ihr verbundenen Einstellungen und Erfahrungen entzögen sich in ihrem Kern einer direkten Beeinflussung. Wichtig sei hingegen, sich klar zu machen, dass die Gesundheitsfachleute den Glauben oder Unglauben ihrer Patienten nicht teilen müssten, um für deren spirituelle Sensibilität offen zu sein.

Da die religiöse und spirituelle Dimension lebensbestimmend sei, müsse die professionelle Begleitperson mit einer respektvoll-unterstützenden Haltung herangehen. Ebenso sei zu respektieren, wenn die Patientinnen und Patienten keinen Bezug zum Thema hätten, betonen die Leitlinien. Grundsätzlich gehe es darum, die spirituellen Dimensionen von Krankheitssymptomen zu erkennen und auf kritische Momente und spirituelle Aspekte von Sterbeverläufen zu achten.

Um religiöse und spirituelle Überzeugungen und Wünsche aktiv in die Palliative Care einbeziehen zu können, bedürfe es einer achtsamen Wahrnehmung und eines direkten Erfragens und Ansprechens. Grundlegend sei die Fähigkeit, in allen Formen der Begegnung mit Patientinnen, Patienten und Angehörigen auf spirituelle Aspekte zu achten und sie wahrzunehmen. Besonders die Patientinnen und Patienten sollten dabei auf diskrete Weise Möglichkeiten zur Selbstmitteilung erhalten, betonen die Leitlinien. Das Ansprechen von Religiosität und Spiritualität könne Türen öffnen oder verschliessen, ein sensibler Umgang mit kultureller, spiritueller, religiöser und weltanschaulicher Diversität sei also unabdingbar.

Die Leitlinien führen sodann notwendige professionelle Grundkompetenzen sowie unterschiedliche Formen von Spiritual Care und professionsspezifische Rollen auf. Schliesslich wird beschrieben, was für die interprofessionelle Zusammenarbeit wichtig ist: so müsse die Frage nach der spirituellen Dimension regulär in interdisziplinäre Rapporte und Fallbesprechungen einbezogen werden. Da die Aspekte ausserdem bislang nicht Teil der gesundheitsberuflichen Ausbildung sei, bedürfe es einer vorgängigen Verständigung über Rollen, Sprachformen und Abläufen. Institutionelle Rahmenbedingungen und die Forderung nach Aus-, Weiter- und Fortbildung sind ebenfalls Teil der Leitlinien.

Leitlinien Seelsorge als spezialisierte Palliative Care

Die Fachpersonen der Seelsorge beteiligen sich als Spezialistinnen und Spezialisten an Spiritual Care als der gemeinsamen Sorge der verschiedenen Gesundheitsberufe um spirituelle Bedürfnisse, schreibt die Fachgruppe Seelsorge von palliative ch in einem aktuellen Dokument aus dem Jahr 2019. Die «Leitlinien Seelsorge als spezialisierte Spiritual Care in Palliative Care» wollen das seelsorgerliche Handeln in der Palliative Care systematisch beschreiben und mit Kriterien ergänzen.

Seelsorge beteiligt sich an der gemeinsamen Aufgabe, existentielle und religiös-spirituelle Themen und Fragestellungen von Patienten und Angehörigen wahrzunehmen und qualifiziert zu begleiten, so das Papier. Beschrieben werden dann die Begleitung der Patienten und Angehörigen, die interprofessionelle Zusammenarbeit, die Mitwirkung in der Organisation und die Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung.

Innerhalb des Betreuungsteams trägt die Fachperson der Seelsorge die Verantwortung für die religiöse Begleitung von Patienten und Angehörigen, betonen die Leitlinien. Sie bietet ihre Präsenz niederschwellig an, heisst es dort. Das Angebot kann folglich von Patientinnen und Patieten gewählt oder auch abgelehnt werden. Beides wird respektiert.

Innerhalb des Fachteams wiederum fördert die Seelsorgerin oder der Seelsorger die Sensibilität gegenüber der kulturellen Vielfalt, indem sie ihr Fachwissen über unterschiedliche kulturelle, religiöse und spirituelle Vorstellungen und Traditionen einbringt.

Dafür muss die Seelsorge natürlich integriertes Mitglied des interprofessionellen Teams sein, so die Leitlinien. Genauso wichtig sei, dass die Seelsorge als spezialisierte Spiritual Care überhaupt in die Organisationsstruktur der Institution und in die Abläufe der Zusammenarbeit integriert ist. Damit könne die Seelsorge auch für religiöse, spirituelle und lebensgeschichtliche Fragestellungen der Mitarbeitenden ansprechbar sein.

Grundlegend sei, dass sich die Fachperson der Seelsorge jeglicher Übergriffe sowohl in der Haltung als auch in Wort und Tat enthalte, unterstreicht die Fachgruppe. Das schliesse ideologisch gefärbte Beurteilungen, Beeinflussungen und Manipulationen mit ein.

Mehr Informationen in Ihrer Nähe

Informationen und Kontaktmöglichkeiten in Kirche und Sozialdiakonie.

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Noch mehr Informationen und Kontaktmöglichkeiten zum Thema in allen Bereichen.

Im Jahr 1988 wurde palliative ch, die Schweizerische Gesellschaft für Palliative Medizin, Pflege und Begleitung, gegründet.
Das Lebensende macht uns hilflos, denn uraltes Wissen zur Sterbebegleitung ist mit der Industrialisierung verloren gegangen. Sagt der Verein „Letzte Hilfe“. Durch einen Kurs soll dieses Wissen zurückgewonnen werden.
Die ökumenische Vereinigung der evangelischen und katholischen Spital-, Heim und Krankenseelsorgerinnen und Seelsorger.
Die Plattform Palliative Care fördert den Austausch und die Vernetzung der nationalen Akteure und der Kantone im Bereich Palliative Care.

News und Magazinbeiträge

Lesen Sie hier Magazinbeiträge und Nachrichten aus unserem Newsfeed und dem elektronischen Magazin der Diakonie Schweiz.

Finanzmissbrauch im Alter hat stark zugenommen

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Von 400 auf 675 Millionen Franken pro Jahr ist die Schadenssumme Finanzmissbrauch bei Personen 55+ in der Schweiz in den letzten fünf Jahren gestiegen, so Pro Senectute. Fast 80% wurden mit einem Betrugsversuch konfrontiert.

Aktives Leben Schlüssel zu geistiger Fitness im Alter

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Der vierte Teilbericht des Schweizer Altersmonitors untersucht den Zusammenhang von Freizeitaktivitäten und kognitiver Leistungsfähigkeit im Alter. Aktivität erhält die Gedächtnisleistung, so Pro Senectute dazu.

Studie zu Spiritual Care in der stationären Langzeitpflege

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Eine nationale Studie will herausfinden, wie die spirituellen Bedürfnisse der über Palliative Care Betreuten in der stationären Langzeitpflege wahrgenommen werden. Die Befragung wird im Rahmen einer Masterarbeit durchgeführt, so der Branchenverband Curaviva.

Auf dem Weg zur demenzsensiblen Kirchgemeinde

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Demenzbetroffene freuen sich, wenn sie wahrgenommen werden, so die Bernische Diakoniekonferenz zu demenzsensiblen Gemeinden. Statt sie als Problemzielgruppe zu sehen, sollten Gemeinden Beteiligungsangebote schaffen.

Der Bedarf an Palliative Care in der Schweiz nimmt zu

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Um 25 bis 30 Prozent wird der Bedarf an Palliative Care laut einer aktuellen Studie in der Schweiz bis 2050 steigen. Derzeit haben laut wissenschaftlichen Erkenntnissen rund 50000 Personen Bedarf. Für die Versorgungsplanung greife diese Schätzung jedoch zu kurz, so die Studie. Bedarf an der Versorgung in verschiedenen Strukturen haben laut Studie zwischen 104’000 bis 715’000 Personen.

Alterspolitik: Basler Kirchen lancieren Umfrage

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Fachtagung Palliative und Dementia Care

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Die 4. Interdisziplinäre Ittinger Fachtagung in Palliative und Dementia Care versammelte am 19. Februar rund 100 Freiwillige und Fachpersonen zu einem Online-Fortbildungstag.

Netzwerk fordert Gerechtigkeit beim Zugang zur Palliativversorgung

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Neue Studie zu Kosten und Finanzierung guter Betreuung im Alter

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