Bildungsbericht Schweiz 2026: Stabil leistungsfähig, sozial verletzlich

Dass der Bildungsbericht alle vier Jahre erscheint, macht ihn zu einem Instrument der langen Linien. Veränderungen werden nicht als Momentaufnahmen, sondern als Trendlesart sichtbar. Gleichzeitig erhöht genau dieser Rhythmus den Druck: Wer heute erkennt, wo sich Risiken verfestigen, hat bis zur nächsten Ausgabe – laut EDK im Jahr 2030 – eine überschaubare Zeit, um Ursachen zu adressieren, statt Symptome zu kurieren.

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Bildungsbericht Schweiz 2026: Stabil leistungsfähig, sozial verletzlich

Dass der Bildungsbericht alle vier Jahre erscheint, macht ihn zu einem Instrument der langen Linien. Veränderungen werden nicht als Momentaufnahmen, sondern als Trendlesart sichtbar. Gleichzeitig erhöht genau dieser Rhythmus den Druck: Wer heute erkennt, wo sich Risiken verfestigen, hat bis zur nächsten Ausgabe – laut EDK im Jahr 2030 – eine überschaubare Zeit, um Ursachen zu adressieren, statt Symptome zu kurieren.

Kleider, die weiterziehen dürfen

Ein Kleiderschrank, der kaum noch schliesst, ist der Anfang dieser Geschichte. Aus einem privaten Moment des Aussortierens wird eine Bewegung: weg vom Zuviel, hin zu einem Ort, an dem Dinge einen zweiten Umlauf bekommen – und Menschen einander begegnen. In Birr im Aargau führt der Weg hinunter in ein Untergeschoss, das hell wirkt, geordnet, überraschend weit. Dort liegt der Sinn nicht in der Ware allein. Er liegt im Dazwischen: in einer Bezugskarte, die auf Vertrauen basiert, in Preisen, die Entlastung bringen, in Kaffee, der Gespräche öffnet, und in Freiwilligenarbeit, die nicht nur gibt, sondern auch zurückgibt.
Die Geschichte ist als Podcast in der Reihe „glaubwürdig“ zu hören. Ein Podcast von ERF Medien Schweiz in Zusammenarbeit mit der HF TDS Aarau, der Höheren Fachschule für Theologie, Diakonie, Soziales.

Saatgut für die Zukunft – Warum Vielfalt über Ernährungssicherheit entscheidet

Ein Samenkorn passt zwischen zwei Fingerkuppen. Und doch hängt an ihm mehr, als wir im Alltag wahrnehmen: die nächste Ernte, das Einkommen einer Familie, die Vielfalt auf dem Teller – und in zunehmendem Mass die Fähigkeit ganzer Regionen, mit Dürre, Starkregen oder neuen Schädlingen umzugehen. Saatgut ist deshalb nicht nur ein landwirtschaftliches Betriebsmittel. Es ist eine Lebensgrundlage – und damit auch eine Frage von Gerechtigkeit.

Dienstag im Café Mitenand

Ein neues Podcast-Projekt von ERF Medien Schweiz, gemeinsam mit der HF TDS Aarau, führt in seiner ersten Folge nach Dietikon: in ein Kirchgemeindehaus, das dienstags zum Treffpunkt für viele Lebensgeschichten wird.

Bessere Schule um jeden Preis?

Eltern sind bereit, für höhere Schulqualität und einen passenden Schülermix tief in die Tasche zu greifen, wie eine Studie zeigt.

Geschlechtergerechtigkeit im Kampf gegen Hunger

Frauen leisten in vielen Ländern des Globalen Südens den Grossteil der landwirtschaftlichen Arbeit – vom Säen über die Ernte bis zur Weiterverarbeitung – und tragen die Hauptverantwortung für die Ernährung ihrer Familien. Dennoch fehlt ihnen häufig der gleichberechtigte Zugang zu Ressourcen.

Künstliche Intelligenz in der Diakonie

Die Diakonie Schweiz führt eine Fortbildungsreihe zum Thema “Diakonie und Künstliche Intelligenz” durch. Vier Module haben dabei unterschiedliche Aspekte beleuchtet – von einer grundlegenden Einführung bis zu konkreten Anwendungen. Eine Zusammenfassung.

Mit ruhigen Worten gegen den lauten Hass

Mit dem Projekt «Social Influencer:in» erprobt die ZHAW digitale Streetwork gegen Hass im Netz – mit methodischer Gegenrede, technischer Unterstützung und Fokus auf Diskursqualität.

Anwendungen der Künstlichen Intelligenz in der Diakonie

Im vierten Modul der Weiterbildungsreihe «Diakonie und KI» der Diakonie Schweiz wurden konkrete Anwendungsbeispiele Künstlicher Intelligenz im diakonischen Feld beleuchtet.

KI in der Sozialen Arbeit: Zwischen virtuellen Begleitern und automatisierten Entscheidungen

Vor diesem Hintergrund widmete sich das dritte Modul der Weiterbildungsreihe „Diakonie und KI“ der Konferenz Diakonie Schweiz dem Thema KI in der Sozialen Arbeit. Die Referenten Dominik Tschopp und Joshua Weber (Hochschule für Soziale Arbeit FHNW) sowie Dr. Rachel Huber (Kanton Zürich/Universität Bern) beleuchteten aus unterschiedlichen Perspektiven aktuelle KI-Anwendungen, konkrete Praxisbeispiele und die damit verbundenen Chancen und Risiken.

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