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Künstliche Intelligenz in der Diakonie

Die Diakonie Schweiz führt eine Fortbildungsreihe zum Thema “Diakonie und Künstliche Intelligenz” durch. Vier Module haben dabei unterschiedliche Aspekte beleuchtet – von einer grundlegenden Einführung bis zu konkreten Anwendungen. Eine Zusammenfassung.

KI in der Sozialen Arbeit: Zwischen virtuellen Begleitern und automatisierten Entscheidungen

KI in der Sozialen Arbeit: Zwischen virtuellen Begleitern und automatisierten Entscheidungen

Vor diesem Hintergrund widmete sich das dritte Modul der Weiterbildungsreihe „Diakonie und KI“ der Konferenz Diakonie Schweiz dem Thema KI in der Sozialen Arbeit. Die Referenten Dominik Tschopp und Joshua Weber (Hochschule für Soziale Arbeit FHNW) sowie Dr. Rachel Huber (Kanton Zürich/Universität Bern) beleuchteten aus unterschiedlichen Perspektiven aktuelle KI-Anwendungen, konkrete Praxisbeispiele und die damit verbundenen Chancen und Risiken.

Familienfreundlichkeit in Stellenanzeigen – Anspruch und Wirklichkeit

Familienfreundlichkeit in Stellenanzeigen – Anspruch und Wirklichkeit

Die Wirtschaft klagt über Fachkräftemangel und wirbt mit Vereinbarkeit von Beruf und Familie – zumindest auf dem Papier. Doch spiegelt sich das Versprechen familienfreundlicher Arbeitsbedingungen tatsächlich in den Jobanzeigen wider? Eine aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung zeichnet ein ernüchterndes Bild.

Lohnschere bleibt – Zwischenbilanz deckt Schwächen auf

Lohnschere bleibt – Zwischenbilanz deckt Schwächen auf

Trotz gesetzlicher Pflicht zur Lohngleichheitsanalyse bestehen in der Schweiz weiterhin grosse Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern. Eine Zwischenbilanz deckt Mängel auf, während schärfere Gesetze gefordert werden.

«Wir haben mehr erwartet» – Palliative Care in der Schweiz zwischen Anspruch und Wirklichkeit

«Wir haben mehr erwartet» – Palliative Care in der Schweiz zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Es ist eine ernüchterte Allianz, die sich am 25. Juni 2025 in Bern zu Wort meldet. «Wir haben mehr erwartet», heisst es gleich in der Überschrift ihrer Medienmitteilung. Gemeint ist der Bericht des Bundesrates zur Motion 20.4264 «Für eine angemessene Finanzierung der Palliative Care» – ein Dokument, das die Erwartungen vieler Expertinnen und Experten im Bereich der Palliativversorgung offenbar nicht erfüllt hat. Die Allianz «Für eine angemessene Finanzierung der Palliative Care», ein Zusammenschluss namhafter Organisationen von Spitälern, Pflegeeinrichtungen, Patientenorganisationen und Fachverbänden, spricht dem Bericht zwar die Anerkennung eines Handlungsbedarfs zu, kritisiert jedoch dessen «mutlose» Haltung.

Digitale Teilhabe älterer Menschen: Fortschritt, Vielfalt und neue Verantwortung

Digitale Teilhabe älterer Menschen: Fortschritt, Vielfalt und neue Verantwortung

Noch vor fünfzehn Jahren galt die Generation 65+ als digitales Schlusslicht. Heute sind neun von zehn Seniorinnen und Senioren in der Schweiz online – ein tiefgreifender Wandel mit weitreichenden Folgen für Gesellschaft, Sozialpolitik und die digitale Infrastruktur. Doch trotz grosser Fortschritte zeigt sich: Digitale Teilhabe ist mehr als nur Netzanschluss. Es geht um Kompetenzen, Teilhabechancen und den Zugang zu einer zunehmend digitalisierten Welt. Die neue Studie Digital Seniors 2025 von Pro Senectute wirft ein Licht auf den Stand der Dinge – und auf das, was bleibt: digitale Ungleichheiten, neue Bildungsaufgaben und die Notwendigkeit individueller Unterstützung.

Stärker unter Druck denn je: Der globale Raum für Zivilgesellschaft schrumpft dramatisch

Stärker unter Druck denn je: Der globale Raum für Zivilgesellschaft schrumpft dramatisch

Der neue «Atlas der Zivilgesellschaft» zeichnet ein düsteres Bild: 85 Prozent der Weltbevölkerung leben in Staaten, in denen freie Meinungsäusserung, Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit eingeschränkt, unterdrückt oder ganz verunmöglicht sind. Während autoritär-libertäre Regierungen an zentralen Orten ganze Staatsapparate zerlegen, wächst der Druck auf Gerichte, Medien und Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidiger. Eine Spurensuche von Berlin bis Buenos Aires – und ein Blick darauf, wie sich die Lage in der Schweiz, in Deutschland, Österreich und Frankreich entwickelt.

Pfarrdiakonat im Thurgau – ein Schritt gegen den Personalmangel?

Pfarrdiakonat im Thurgau – ein Schritt gegen den Personalmangel?

Bis zum Ende des nächsten Jahrzehnts werden im Kanton Thurgau vier von zehn Pfarrstellen altersbedingt vakant sein. Schon heute springt mancherorts eine pensionierte Pfarrperson oder ein ordinierter Diakon kurzfristig ein, um den Sonntagsgottesdienst zu sichern. Landesweit fehlen nach Schätzungen der Evangelischen Kirche Schweiz in den kommenden 15 Jahren rund 300 Pfarrerinnen und Pfarrer. In dieser Situation lotet der Thurgauer Kirchenrat ein Modell aus, das in der Schweizer Kirchengeschichte zwar nicht völlig neu ist, aber dennoch Neuland bedeutet: das Pfarrdiakonat.