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Soziale Arbeit in einer religiös vielfältigen Gesellschaft

Ein BFH-Blockmodul verbindet Forschung und Praxis – und fragt, wie Religionssensibilität zur professionellen Kompetenz in Sozialarbeit und Sozialdiakonie werden kann.

Die Geburt der Einkommenslücke

Die Geburt der Einkommenslücke

Das erste Kind verändert fast alles. In der Erwerbsstatistik zeigt sich dieser Einschnitt jedoch besonders klar: Mutterschaft ist in der Schweiz kein kurzer Moment der Unterbrechung, sondern für viele Frauen der Beginn einer dauerhaft veränderten Einkommensbiografie. Die jüngste Auswertung des Bundesamt für Sozialversicherungen macht das in einer Nüchternheit sichtbar, die gerade deshalb so eindrücklich ist: Für Mütter mit erster Geburt zwischen 2013 und 2015 liegt der durchschnittliche Einkommensrückgang fünf Jahre nach der Geburt gegenüber dem Jahr davor bei rund 40 Prozent. Das ist kein Randphänomen, sondern ein struktureller Bruch mitten in der Erwerbsbiografie

Wenn Gesundheit mehr ist als nicht krank sein

Wenn Gesundheit mehr ist als nicht krank sein

Kinder und Jugendliche in der Schweiz wachsen mehrheitlich gesund auf. Das ist die beruhigende Nachricht des neuen Monitorings KidsHealthCH. Doch dieselben Daten erzählen auch von einem Alltag, in dem psychische Belastungen, Schlafprobleme, Mobbing, digitale Überforderung und soziale Risiken sichtbarer werden. Der Bericht des Bundesamts für Gesundheit liest sich deshalb wie eine Bestandsaufnahme der Gegenwart: viel Stabilität, viele Fortschritte, aber auch Warnzeichen, die nicht mehr als Randnotiz behandelt werden können.

Wenn Gesundheit mehr ist als nicht krank sein

Die leise Schule der Abwertung

UN Women beobachtet mit Sorge die Ausbreitung der sogenannten Manosphere: eines digitalen Milieus, das Unsicherheiten junger Männer aufgreift und häufig in Frauenfeindlichkeit umdeutet. Die Forschung zeigt, dass daraus nicht nur ein Problem des Internets entsteht, sondern eine gesellschaftliche Herausforderung für Bildung, Beziehungen und Zusammenhalt.

Mit ruhigen Worten gegen den lauten Hass

Mit ruhigen Worten gegen den lauten Hass

Mit dem Projekt «Social Influencer:in» erprobt die ZHAW digitale Streetwork gegen Hass im Netz – mit methodischer Gegenrede, technischer Unterstützung und Fokus auf Diskursqualität.

KI in der Sozialen Arbeit: Zwischen virtuellen Begleitern und automatisierten Entscheidungen

KI in der Sozialen Arbeit: Zwischen virtuellen Begleitern und automatisierten Entscheidungen

Vor diesem Hintergrund widmete sich das dritte Modul der Weiterbildungsreihe „Diakonie und KI“ der Konferenz Diakonie Schweiz dem Thema KI in der Sozialen Arbeit. Die Referenten Dominik Tschopp und Joshua Weber (Hochschule für Soziale Arbeit FHNW) sowie Dr. Rachel Huber (Kanton Zürich/Universität Bern) beleuchteten aus unterschiedlichen Perspektiven aktuelle KI-Anwendungen, konkrete Praxisbeispiele und die damit verbundenen Chancen und Risiken.

Familienfreundlichkeit in Stellenanzeigen – Anspruch und Wirklichkeit

Familienfreundlichkeit in Stellenanzeigen – Anspruch und Wirklichkeit

Die Wirtschaft klagt über Fachkräftemangel und wirbt mit Vereinbarkeit von Beruf und Familie – zumindest auf dem Papier. Doch spiegelt sich das Versprechen familienfreundlicher Arbeitsbedingungen tatsächlich in den Jobanzeigen wider? Eine aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung zeichnet ein ernüchterndes Bild.